Alter Weinberg
© Restaurant “Alter Weinberg” Inhaber Andreas Neidhardt Reichenwalder Straße 64 , 15859 Storkow   Telefon 033678 62706            07/ 2017

Geschichte

Der “Alte Weinberg” und seine Geschichte

An   der   Straße   zwischen   Reichenwalde   und   Storkow,   zwischen   Wolfswinkel   und Hirschluch,   lag   einst   der   Storkower   Weinberg.   Der   nach   Süden   abfallende sonnige   Hang   der   großen   Binnendüne   bot   sich   für   den   Weinbau   an.   An   ihrem Fuße   entstand   um   die   vorige   Jahrhundertwende   ein   Bauwerk,   das   in   den nächsten   Jahrzehnten   den   Storkowern   und   ihren   immer   zahlreicher   werdenden Besuchern   als   Gasthaus   "Alter   Weinberg"   wohlbekannt   wurde.   Einer   der   Wirte prägte   sich   namentlich   besonders   ein:   Pastor   Knaake,   der   beileibe   kein   Pfarrer war,   sondern   nur   wegen   seiner   Art   zu   sprechen   so   genannt   wurde.   Denn   er versuchte   bei   den   jüngeren   männlichen   Gästen   seine   drei   Töchter   "unter   die Haube   zu   bringen".   Über   die   Vorläufer   der   Gaststätte   gibt   Werner   Schultz   in seiner   Storkower   Chronik   einen   historischen   Überblick   und   berichtet   über   die Vergangenheit     des     Weinanbaus     in     der     Storkower     Gegend,     der     diese Namensgebung   veranlasste.   Nicht   wendischen   sondern   deutschen   Ursprungs ist   der   Weinbau   in   unserer   Gegend.   Wahrscheinlich   haben   ihn   die   rheinischen und   niederländischen   Ansiedler   schon   unter   Albrecht   dem   Bären   mit   hierher gebracht.   Der   Weinbau   auf   den   sonnigen   Hügeln   an   der   Ostseite   unseres   Sees muss   noch   viele   Jahrhunderte   sich   gelohnt   haben,   und   wir   werden   annehmen dürfen,   dass   so   manches   Fäßlein   "Storkower"   in   die   bibersteinischen   und   später in    die    bischöflichen    Kellereien    gewandert    ist.    In    der    kurfürstlichen    Zeit verschmähten   es   die   Lands   Herren   keineswegs,   den   hier   erzeugten   Wein   für ihre   Tafeln   zu   verwenden,   ja   es   war   ihnen   ein   besonderes   Vergnügen,   das   Fest der    Weinlese    mitzumachen.    Im    18.    Jahrhundert    als    in    Storkow    nur    ein königlicher   Beamter   residierte,   der   in   der   Person   oft   wechselte   und   daher   kein dauerndes    Interesse    für    den    Weinberg    vorhanden    war    ging    der    Weinbau zurück    und    schließlich    ganz    ein.    Zu    Beginn    des    zwanzigsten    Jahrhunderts wurde    die    Sanddüne    des    ehemaligen    Weinberges    infolge    des    gestiegenen Kalksandsteinbedarfes    nach    und    nach    abgetragen.    In    den    zwanziger    und dreißiger   Jahren   suchten   die   Storkower   und   deren   immer   zahlreicher   werdende Besucher    gern    den    Gasthof    am    Rande    der    Stadt    auf.    Nach    dem    Krieg entwickelte   sich   der   "Alte   Weinberg"   zu   einer   bekannten   Adresse,   deren   Name auch über die Stadtgrenzen hinaus ein Begriff  ist. Auszug aus der Geschichte von Erich Oehring - Stadthistoriker - Eine ausführliche Geschichte finden Sie an der Tafel am Eingang.
Alter Weinberg
© Restaurant “Alter Weinberg” Inhaber Andreas Neidhardt Reichenwalder Straße 64 , 15859 Storkow   Telefon 033678 62706       07/2017

Geschichte

Der “Alte Weinberg” und seine

Geschichte

An   der   Straße   zwischen   Reichenwalde   und   Storkow,   zwischen Wolfswinkel     und     Hirschluch,     lag     einst     der     Storkower Weinberg.    Der    nach    Süden    abfallende    sonnige    Hang    der großen   Binnendüne   bot   sich   für   den   Weinbau   an.   An   ihrem Fuße   entstand   um   die   vorige   Jahrhundertwende   ein   Bauwerk, das   in   den   nächsten   Jahrzehnten   den   Storkowern   und   ihren immer   zahlreicher   werdenden   Besuchern   als   Gasthaus   "Alter Weinberg"   wohlbekannt   wurde.   Einer   der   Wirte   prägte   sich namentlich   besonders   ein:   Pastor   Knaake,   der   beileibe   kein Pfarrer   war,   sondern   nur   wegen   seiner   Art   zu   sprechen   so genannt     wurde.     Denn     er     versuchte     bei     den     jüngeren männlichen   Gästen   seine   drei   Töchter   "unter   die   Haube   zu bringen".    Über    die    Vorläufer    der    Gaststätte    gibt    Werner Schultz    in    seiner    Storkower    Chronik    einen    historischen Überblick     und     berichtet     über     die     Vergangenheit     des Weinanbaus      in      der      Storkower      Gegend,      der      diese Namensgebung     veranlasste.     Nicht     wendischen     sondern deutschen    Ursprungs    ist    der    Weinbau    in    unserer    Gegend. Wahrscheinlich       haben       ihn       die       rheinischen       und niederländischen   Ansiedler   schon   unter   Albrecht   dem   Bären mit   hierher   gebracht.   Der   Weinbau   auf   den   sonnigen   Hügeln an   der   Ostseite   unseres   Sees   muss   noch   viele   Jahrhunderte sich   gelohnt   haben,   und   wir   werden   annehmen   dürfen,   dass so   manches   Fäßlein   "Storkower"   in   die   bibersteinischen   und später   in   die   bischöflichen   Kellereien   gewandert   ist.   In   der kurfürstlichen     Zeit     verschmähten     es     die     Lands     Herren keineswegs,    den    hier    erzeugten    Wein    für    ihre    Tafeln    zu verwenden,   ja   es   war   ihnen   ein   besonderes   Vergnügen,   das Fest   der   Weinlese   mitzumachen.   Im   18.   Jahrhundert   als   in Storkow   nur   ein   königlicher   Beamter   residierte,   der   in   der Person   oft   wechselte   und   daher   kein   dauerndes   Interesse   für den   Weinberg   vorhanden   war   ging   der   Weinbau   zurück   und schließlich   ganz   ein.   Zu   Beginn   des   zwanzigsten   Jahrhunderts wurde   die   Sanddüne   des   ehemaligen   Weinberges   infolge   des gestiegenen       Kalksandsteinbedarfes       nach       und       nach abgetragen.   In   den   zwanziger   und   dreißiger   Jahren   suchten die     Storkower     und     deren     immer     zahlreicher     werdende Besucher   gern   den   Gasthof   am   Rande   der   Stadt   auf.   Nach dem    Krieg    entwickelte    sich    der    "Alte    Weinberg"    zu    einer bekannten   Adresse,   deren   Name   auch   über   die   Stadtgrenzen hinaus ein Begriff  ist. Auszug   aus   der   Geschichte   von   Erich   Oehring   -   Stadthistoriker - Eine    ausführliche    Geschichte    finden    Sie    an    der    Tafel    am Eingang.